Erfolgreiche Ferienpass-Kurse des Bogenclub Geronimo Koblenz

Auch dieses Jahr bot der Geronimo Bogenclub Koblenz wieder das Bogenschiessen auf dem Achenberg an. Gleichzeitig beim Ferienpass vom Studenland und Unteres Aaretal. Beim Anmeldungseingang stellte man ein riesiges Interesse am angebotenen Kurs fest. Ferienpass Studenland 28 Anmeldungen, Unteres Aaretal 20 Anmeldungen. Um niemanden abweisen zu müssen, führte der Bogenclub nunmehr an zwei Tagen die Kurse durch. Freitags von 09.30 - 12.30, sowie von 14.00 - 17.00 Uhr. Samstags von 13.00 - 17.00 (doppelt geführt).

Am Freitag, 16. April fanden bei strahlend schönem Wetter die ersten beiden Kurse statt (Studenland). Treffpunkt war der Achenberg. Nach einer kurzen Einf¸hrung in die verschiedenen Bogenarten stellten wir dann die bei uns hauptsächlich verwendeten Bogen vor, dies sind Recurve-, Blank- und Langbogen. Wir verzichten auch bewusst auf Zieleinrichtungen. Im ersten Jahr sollte der Schütze zuerst den Bogen kennenlernen. Zielen ohne zu zielen war die erste Lektion am Kurs. Nur auf das zu Treffende schauen und sich vertrauen.

Dann war es für die Sch¸ler/innen endlich soweit. Die meisten hielten zum ersten Mal einen nicht selbstgemachten Bogen in der Hand. Nat¸rlich wollte jeder besser sein als Legolas aus ÑHerr der Ringeì. Staunend mussten sie feststellen, dass es doch nicht so einfach ist. Zuerst richtig stehen, dann richtig ziehen und zu Schluss noch den Pfeil richtig abgeben. Und dann treffen die Mâdchen noch besser, dass gibtís doch nicht. Viele Fragen tauchten auf: Warum sind Federn an den Pfeilen? Wie schnell fliegt der Pfeil und wie weit? Wie teuer ist ein Bogen und Pfeile? Kˆnnen die Clubmitglieder auch so schiessen wie Legolas?

Die Kursleiter hatten nicht nur die Hânde voll zu tun mit der richtigen Betreuung beim Schiessen sonder mussten eben diese Fragen mˆglichst gut beantworten.

Und wehe es hat nicht jeder das gleiche erz‰hlt, alles wurde bemerkt. Sehr Aufmerksam und Interessiert probierten die Kursteilnehmer Recurve- und Langbogen aus. Wobei viele den Langbogen bevorzugten. Indianer wollten schon alle mal sein.

Beinahe ohne Pausen kam man aus. Natürlich wollte jeder soviel Pfeile wie möglich im Zentrum sehen.

Und fehlen durfte auch das Feuer nicht. Nach dem Kurs durften alle noch eine Wurst, vom Geronimo Bogenclub offeriert, auf den Grill werfen. Toll dass dieses Jahr sich auch Eltern zu dieser Runde gesellten. Dabei wurden dann die besten Schüsse nochmals zum Besten gegeben.

Als Andenken an den Kurs konnte auch jeder Teilnehmer/in noch ein T-Shirt nach Hause nehmen.

Auch Samstags war uns dass Wetter hold. Pünktlich um 13.00 Uhr konnte der nächste Kurs starten. Diesmal fanden sich 18 von 20 angemeldeten Schüler/innen ein. 2 hatten sich entschuldigt. Auch bei dieser Gruppe spürte man dass grosse Interesse und die Freude am Bogenschiessen. Nat¸rlich fehlte auch der abschliessende Servelat vom Feuer nicht, wobei alles sehr schnell gegessen wurde, damit man auch ja noch mehr Pfeile aufs Ziel platzieren konnte. Trotzdem machte sich bei allen nun auch bemerkbar, dass es einige Kraft braucht, den Bogen zu spannen.

Dem Geronimo Bogenclub sind an allen Kursen einige sehr gute Sch¸tzen aufgefallen (vor allem das sogenannt schwache Geschlecht überzeugte).

Natürlich würde der Club sich freuen, wenn er einige dazu bewegen kˆnnte, diesen Sport auch weiterhin auszuben. Wir sind jederzeit bereit für Interessierte einen Schnupperkurs anzubieten.

 FOTOS UNTER DEN ALBEN